Argentinien Reiseberichte 2011

Argentinien Reiseberichte 2011 – Südamerika – Reiseberichte  unserer Kunden 2011 – Argentinien anders

Lieber Herr Mohr,

anbei endlich und wie telefonisch ja schon versprochen unsere Rückmeldung zu unserer Argentinienreise.

Wie die meisten Ihrer Kunden kann ich sie nur mit “Traumhaft“ beschreiben. Sie, bzw Ihr Team hatten es geschafft, trotz unserer aktiven “Mithilfe“ bei der Reiseplanung alles so zu organisieren, daß wir annähernd individuell reisen konnten. Die Unterkünfte in Salta und Jujui waren im Großen und Ganzen etwas besser als in Patagonien, aber keine war richtig schlecht. Unserem selbstgewählten Individualismus, speziell beim Patagonienbaustein, bei zwei Paaren in einem Auto, mußten wir beim Thema Unterkunft doch schon mal die Erwartungen etwas korrigieren.

Einzelne Punkte unserer Reise werde ich nachstehend kurz beschreiben, vielleicht können Sie das ein- oder andere ja auch als Anregung bzw. Korrektur für die Zukunft nutzen.

Bei unserem persönlichen Treffen vor der Reise in München, hatte wir gesagt, daß diese Reise für uns vermutlich eine einmalige Sache (im  wahrsten Sinne des Wortes) sein wird. Heute können wir Ihnen mitteilen, daß es EINMALIG war und wir uns deshalb dem Wunsch nach mehr wohl nicht entziehen können.

Die Betreuung während der Reise hatte, immer wenn es darauf ankam, geklappt. An dieser Stelle nochmals einen besonderen Dank an das Team. Wirklich professionell war die Unterstützung durch AA wenn die Fliegerei mit (AR)-Aerolineas Argentinas mal nicht klappte. Diese Fluglinie hatte alles dafür getan, daß manches nicht, wie geplant, laufen sollte. Meist wurde die chilenische Vulkanasche als Begründung ausgepackt.

Jetzt aber zu den Einzelheiten:

 

  1. Buenos Aires:
    Auch wenn unser Zimmer im Hotel Socco ziemlich minimalistisch war, hat es einen sehr passablen Eindruck hinterlassen. Außerdem finden wir es gut, daß Sie bei der Auswahl auch junge Leute unterstützen, die sich mit dem Hotel Socco eine eigene Existenz aufbauen.
  1. Atlantikküste:
    Wegen AR mußten wir notgedrungen in Trelew übernachten. Ich bin überzeugt, daß Argentinien Anders in Zukunft für seine Gäste etwas weniger laute Hotellagen finden wird. Die Cabañas La Nube del Angel waren für eine Übernachtung soweit ok, wennman in Kauf nahm, daß die tägliche Dusche auch mal ausfallen kann. Die Vermieter bzw. Eigentümer waren, wie fast überall, ausgesprochen freundlich und zuvorkommend. Die Estancia Bahia Bustamante war dann der Hit. Versteinerter Wald, Bootsfahrt durch die Bucht, den Kontakt zu anderen Gästen im kleinen Rahmen, diegemeinsamen Mahlzeiten und nicht zuletzt die Unterkunft selbst; diese Auswahl hatte uns sehr begeistert. Danach faszinierte die Fahrt nach Süden bis Santa Cruz und nach Westen auf der 288 und ein asphaltiertes Stück der Ruta Cuarenta bis El Chaltén.
  1. El Chaltén und El Calafate:
    Zwei getrennte Cabañas (Austral), neu und recht ordentlich (bis auf die Fensterim Bad, die man bei den recht niedrigen Temperaturen und dem starken Windgerne geschlossen hätte) für drei Nächte, sowie Los Barrancos in El Calafate für eine Nacht waren recht akzeptable Unterkünfte für die geplanten Unternehmungen in der jeweiligen Region.
  1. Torres de Paine:
    Die alte Estancia El Pionero bot einen überaus freundlichen Empfang und eine gute Unterkunft mit großen Zimmern. Auffallend, wie fast überall in Patagonien, waren die recht gepflegten Parkettböden und die üppige Verwendung vonHolz für den Innenausbau der Häuser, daß die Nasszellen zwar sauber, aber nicht immer in ihrer Funktion akzeptabel waren, ist wohl eine südländische Eigenschaft. Man konnte hier auch ganz gut zu Abend essen, was man auch vorher bei der Wirtin anmelden sollte, sonst kann es durchaus sein, daß man in diesem Grenzort Cerro Castillo hungrig ins Bett geht. Überhaupt ist dieses Cerro Castillo lediglich für einen Minutenaufenthalt, sprich, zum Geldwechseln bei der einzigen “seriösen“ Wechselstube und einen kleinenEinkauf geeignet. Der Nationalpark ist grandios, die Zeit dafür leider zu knapp. Auch sind die Anfahrtswege relativ lang., daß es fast nur Schotterpisten gibt, fanden wir nicht weiter störend. In Puerto Natales wären wir auch gerne einen Tag länger geblieben und das nicht nur wegen der Unterkunft im Florance Dixi.
  1. Tierra del Fuego:
    Also, wir hätten auf diesen Reiseteil verzichten können und dafür besser einoder zwei Tage mehr in Puerto Natales  verbracht. Nicht, daß es dort scheußlich wäre, ganz im Gegenteil, aber die Zeit war für die Anstrengung der Fahrt, die zusätzliche Übernachtung in Rio Grande und den vielen Staub (LKW’s) auf den Schotterstraßen des chilenischen Teiles von Tierra del Fuego viel zu kurz. Wir kamen nach einer Übernachtung in Rio Grande (das Hotel Los Sauces war recht gut) um die Mittagszeit in Ushuaia an, unsere Freunde mußten dann am Abend des nächsten Tages bereits zum Flughafen zwecks ihrer Weiterreise. Wir selbst hatten auch nur eine Nacht länger in der Cabaña Bosque del Sur in Ushuaia. Im Grunde hatten wir nur den Besuch im Nationalpark und einen recht gutenAusblick auf die Stadt. Feuerland braucht mehr Zeit (und auch Geld). Eine Schiffstour oder sogar eine Rückreise per Schiff nach Punta Arenas durch die chilenische Fjorde kann ich mir sehr gut vorstellen.
  1. Buenos Aires zum Zweiten:
    AR hatte es geschafft uns einen Urlaubstag zu rauben. Der Flug nach BsAs wurde gnadenlos gestrichen und das, ohne die Passagiere darüber zu informieren. Dank der Hilfe eines AR-Mitarbeiters konnten wir auf den einzigen Flug nach BsAs am Abend umbuchen, sonst wären vermutlich zwei Tage futsch gewesen. Andere Reisende, die wir unterwegs trafen hatten in dieser Hinsicht mitAR sogar noch mehr Pech gehabt. Hier hatte sich aber dann die hervorragende Einsatzbereitschaft des Argentinien Anders-Team gezeigt, das uns ein tolles Hotel im Stadtzentrum besorgt hatte. Am Tag darauf hatten wir dann eine Super Stadtführung mit Pedro Schriefers. Pablo hatte uns dann pünktlich zum Nachtbus nach Tucuman gebracht und dafür gesorgt, daß wir und unser Gepäck im richtigen Bus untergebracht waren.
  1. Argentiniens Nordwesten:
    Eine eindrucksvolle Fahrt zu unserem Hotel La Vieja Posada (sehr schöne Anlage mit geräumigen Zimmer) in Cafayate. Hier durfte ich mal wieder den Abstellmechanismus der Klospülung reparieren. Gerne wären wir hier noch eine weitere Nacht geblieben, um den Ort und die Quebrada de Conchas kennenzulernen, aber… die Nachwehen von Ushuaia mit AR! Alles (nun ja, fast alles) was jetzt kam, war grandios. Die legendäre Ruta Quarenta, hier hatten wir sie! Atemberaubend. Zum einen die Landschaft, die Dörfer und deren Menschen, zum anderen bei Gegenverkehr durch den Staub. Sogar unser Gepäck im Kofferraum hatte bei Ankunft in Cachi ein Einheitsbeige. Das Hotel ACA in Cachi war zum Schlafen recht ordentlich, zu Abend gegessen hatten wir aber in einem der netten kleinen Restaurants im Ort. Mal was zum Ausruhen hatten wir dann für zwei Nächte in San Lorenzo bei Salta, bevor es weiter nach Norden ging. Bis nach Iruya führte unser Weg durch die Quebrada Humahuaca mit den Dörfern und ihren Märkten, entlang der Route nach Bolivien. Lobend erwähnen muß man hier das Hotel Terrazas de la Posta in Purmamarca für seinen Komfort. Zurück nach Salta ging es dann über die RN 9. Leider gibt es Chanta Tres und die Hühner nicht mehr, sie mußten der Staßenverbreiterung weichen. Auch Dique La Cienaga bietet keinen Mittagstisch vielleicht waren wir aber auch nur außerhalb der Saison dort. Auch und die Banken- und Tankstellensituation hat sich geändert. Die Fahrzeugrückgabe in Salta war problemlos, dafür ist das Hotel Regidor nicht zu empfehlen. Die Freundlichkeit und  Hilfsbereitschaft des Personals entschädigt nicht für das winzige Zimmer mit einem noch winzigeren Bett.
  1. Iquazu:
    Salta, morgens bei Zeit mit dem Taxi zum Flughafen. Soweit ok. Dann, man ahnt es schon: AR! Wiedermal warten. Bis zum  Nachmittag. Entweder hatte der Pilot ein schlechtes Gewissen, oder aber es ist Normalität, daß vor der Landung eine phantastische Kurve über den Wasserfällen geflogen wird. Es war auch traumhaftes Wetter, am Ankunftstag und den beiden Folgetagen. Untergebracht waren wir bei Claudia in ihrem B & B Hotel. Sie spricht deutsch und es gab viel zu erzählen. Übrigens, Claudia macht keine geführten Touren mehr, wie sie uns mitteilte. Wir hatten uns bei ihr wohl gefühlt und hatten die Zeit in Iquazu genossen, überwiegend bei den Wasserfällen, aber auch abends im Ort.
  1. Rio de Janeiro:
    Nach Hause ging es dann über Rio. Dort hatten wir einen längeren Aufenthalt, den wir mit einer Städtetour unter der Führung von Frank Hopfe überbrücken konnten. Vorgesehen war, daß wir bereits in Foz do Iguaçu direkt nach Frankfurt einchecken konnten und somit keine Gepäckprobleme in Rio haben sollten. War aber nicht! Wir mußten unser Gepäck in Rio aufnehmen und den ganzen Tag mitführen. Zum Glück hatte Frank ein entsprechend großes Auto. Frank, ein sympathischer, liebenswerter, aber auch etwas chaotischer, junger Mann, hatte uns Rio und seine Sehenswürdigkeiten nicht nur gezeigt, sondern auch seine Geschichte und das gegenwärtige Leben in der Stadt und den Favelas, nähergebracht. Leider war er öfters telefonisch durch Sonderwünsche anderer Kunden abgelenkt und in Anspruch genommen, als es uns ihm recht war. Dazu kam noch, daß auf unserem Sammelticket für die Rückreise ein anderer Flug angegeben war, als der tatsächliche. Wir hätten fast zwei Stunden mehr Zeit in Rio gehabt und weniger hetzen müssen. Es war aber schon ok.
  1. Fazit:
    Im Großen und Ganzen hatte so ziemlich alles gepaßt und wir können nur nochmal unsere einleitenden Worten wiederholen. Wir haben einen Gesamteindruck über Argentinien bekommen, wobei ich dem Norden den ein- oder anderen Punkt mehr geben würde, als Patagonien. Möglicherweise hängt das aber (unbewußt) mit den Temperaturen zusammen. Dennoch würde ich die Patagonientour, was das Leihfahrzeug betrifft, das nächste mal anders planen. Rückgabe nur am Ort der Anmietung! Alles Andere verteuert durch die “Rückführungsgebühr“ immens. An dieser Stelle wäre eine preislich differenzierte Ausarbeitung des Angebotes hilfreich gewesen. Auch die Fliegerei würde ich weitgehend einschränken und eher den Bus bevorzugen. Aber das ist, glaube ich, eine sehr persönliche Ansicht. Für mich ist die Warterei auf dem Flughafen einfach schrecklich. Nochmals vielen Dank an alle für die Organisation dieser Reise.

Jürgen und Susanne Kolb

Familie Kolb – Mannheim

Sehr geehrter Herr Mohr, lieber Alejandro,
Nun sind schon über sechs Wochen seit unserer Rückkehr aus Argentinien vergangen und der Alltag hat uns schnell wieder gehabt. Wir haben damals versprochen eine Rückmeldung zu unserer Reise zu geben, dass wollte ich jetzt endlich mal tun, bevor es ganz aus den Augen gerät.

Zunächst einmal ist uns die Reise ständig in guter Erinnerung, gerade auch dank der perfekten Organisation. Wir haben den Eindruck eine besondere Erfahrung gemacht zu haben, Menschen, Orte und Dinge erlebt zu haben, die nicht alltäglich sind.
Hierfür vielen, vielen Dank.

Alles hat perfekt geklappt. Die Hotels waren gut und schön ausgewählt, die Transfers haben super geklappt. Das Handy in der Tasche gab Sicherheit, auch wenn wir es zum Glück fast nicht brauchten. Auch die Mietwagenübergabe hat super geklappt. Hier möchten wir aber anregen, das Sie vielleicht doch im Vorfeld eine genauere Beschreibung des Autos an die Interessenten weitergeben oder noch mal auf die Ausstattung hinweisen. Wir hätten sicher gerne einen Aufpreis für ein größeres Auto bezahlt, wenn wir gewußt hätten, was uns an Auto erwartete. Hier in Europa sind Mietwagen der Compaktklasse schon geräumiger, besser ausgestattet und vor allem höher. Wir hatten einen kleinen Chevrolet ohne Airbags, ABS usw (baugleich hier zu Opel Corsa mit Kofferraum aber schlechter ausgestattet). Es gab wenigstens zwei Situationen, wo wir diese Sicherheitseinrichtungen gerne gehabt und auch beinahe ohne Verschulden gebraucht hätten. Das kann man natürlich nicht ahnen, was uns allerdings im Vorfeld klar gewesen wäre, ist dass dieser Wagen einfach von der gesamten Sitzgröße und Kopfhöhe zu klein für meinen Mann ist. Hierdurch saß er die ganze Zeit sehr gebeugt und konnte die fantastische Aussicht weniger gut geniessen. Das war etwas schade. Natürlich hätten wir Sie aber auch selbst aktiver auf die Größe meines Mannes hinweisen können.

Noch eine Anmerkung zu den Thermen in Fiambala. In ihren Unterlagen hieß es, es sei dort touristisch noch gar nicht erschlossen und aus diesem Grund sei die Cabaña etwas einfacher. Ich glaube hier hat sich einiges getan. Es gibt dort zwei Klassen Cabañas, gut ausgestattete, komplett ausgerüstete direkt an den Thermen und sehr einfache etwas weiter unten an der einfachen Herberge gelegene. Beide gehören, wenn ich es richtig verstanden habe, unterschiedlichen Eignern und sind vom Komfort sehr unterschiedlich. Vielleicht können Sie ja für zukünftige Reisende die besseren direkt in den Thermen gelegenen sichern. Außerdem haben wir erstaunlicherweise gerade hier zwei Gruppenreisen mit Deutschen angetroffen.

Uns persönlich hat ein Ausflug in Cafayate sehr beeindruckt. Wir sind hier den Fluß aufwärts gewandert und haben dann dort (obwohl wir dies erst nicht wollten) einen Führer gehabt. Ohne diesen wären wir wohl nicht zu den drei Wasserfällen gekommen. Eine tolle, sportlich etwas herausfordernde Tour, die uns den Eindruck gab nach der vielen Autofahrerei etwas selbst erarbeitet zu haben. Die sportliche Aktivitätenseite außerhalb des Autos ist uns etwas zu kurz gekommen, aber es sind ja auch weite Strecken zurückzulegen.

In San Lorenzo bei Salta konnte man im Moment keine Wanderungen unternehmen, da der ganze Wald polizeilich gesperrt wurde. Hier wurden zwei französische Mädchen ermordet aufgefunden. Deshalb ist die ganze Gegend schon seit einigen Monaten gesperrt gewesen. Vielleicht sollten Sie dies vor der nächsten Buchung dort nochmal abklären.

Ich habe ein paar Fotos eingefügt, um Ihnen einen Eindruck zu geben, wie schön es war. Wenn Sie Interesse an weiteren Bildern haben, können wir gerne noch einige zur Verfügung stellen( auch in besserer Qualität). Viele Aspekte und Stationen der Reise haben wir in dieser email gar nicht angesprochen. Immer hatten Sie ein gutes Gespür für das Besondere, eben für das “Argentinien anders”.

Ansonsten nochmals vielen Dank, wir empfehlen Sie und Ihr Team gerne weiter und wünschen Ihnen im Neuen Jahr alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen Corinna und Ingo Heschel

Familie Heschel – Herzogenrath

Anmerkung von Argentinien Anders:
Die Cabanas in den Thermen von Fiambala haben wir mittlerweile aus dem Programm gestrichen, da zu keinem Zeitpunkt abzusichern war, welche der Unterkünfte den Kunden letztlich zugeteilt wurden. Mittlerweile arbeiten wir mit einem schönen, kleinen Hotel in Tinogasta und von dort kann man gut die Thermen besuchen.

Im Jahr 2011 wollten wir uns endlich einen jahrelangen Wunsch erfüllen: wir buchten eine 10-tägige Fotoreise mit dem Schiff in die Antarktis, mit Start im argentinischen Ushuaia. Schnell war klar, dass sich die weite Anreise sich für eine kurze Zeit gar nicht so recht lohnt und der Plan von einem längeren Argentinienurlaub „drumherum“ entstand. Aber wie sollten wir das realisieren? Mit festen Terminen unterwegs kann man kaum eine pauschale Reise buchen, sich mit dem vielen Fotogepäck auch keiner Reisegruppe anschließen, und den ersten Südamerikaurlaub ohne ausreichende Spanischkenntnisse zu organisieren kam natürlich auch nicht in Frage.

Wir sind sehr froh, in dieser Situation auf „Argentinien anders“ gestoßen zu sein, die uns einen ganz individuellen Reiseplan zu unseren Wunschzielen in Patagonien erstellt und für uns alles organisiert haben. Am Ende kamen in Argentinien und Chile 18 Übernachtungen, drei Inlandflüge, drei verschiedene Mietwägen (zum Teil mit Einwegstrecken) und eine fast 1000 Kilometer lange Bustour zusammen, alles terminlich auf die Schiffsreise in der Mitte abgestimmt. Sonderwünsche, wie beispielsweise Mietwagen mit genügend Platz für‘s Fotogepäck, wurden ebenfalls für uns eingearbeitet.

Nach dem Urlaub können wir sagen: wir hatten eine sehr schöne Zeit und trotz der vielen Abhängigkeiten gab es keine größeren Probleme. Wir waren fast ein bißchen überrascht, wie reibungslos alles geklappt hat! Wir haben während des Urlaubs viele schöne Orte besucht, unser absolutes Highlight in Argentinien war aber auf jeden Fall die Zeit in Bahia Bustamante. Der Besuch dieses unglaublichen Ortes direkt am Meer war ein Vorschlag von Seiten von „Argentinien anders“, dort wären wir sonst sicher nie hingekommen.

Vielen Dank für einen tollen ersten (aber bestimmt nicht letzten) Südamerikaurlaub! Die vielen, vielen Fotos werden uns sicher noch Monate beschäftigen, aber dafür auch jahrelang an eine sehr außergewöhnliche Zeit erinnern!

Familie Schmidt – Nürnberg

Hallo Silvina,

wir fanden unseren Urlaub sehr schön. Sowohl Argentinien ist wunderschön als auch die Organisation war sehr gut.

Von meiner Seite gibt es keine Verbesserungsvorschläge. Wir fühlten uns jederzeit gut betreut.

Wir würden jederzeit wieder bei Argentinien Anders buchen.

Die Aufenthalte auf den Estancias haben uns besonders gut gefallen, weil sie sehr entspannend waren.

Der Ort, der uns am wenigsten gefallen hat, war El Calafate. Er war uns zu touristisch. Aber das ist Geschmackssache.

Wenn wir die Tour noch einmal machen würden, würden wir dort weniger Nächte verbringen.

Danke für die angenehme Betreuung
Freundliche Grüße

Judith Hagn

Familie Hagn – Penzberg

Hallo Herr Mohr,

 

zurück im winterlichen Deutschland und bevor es morgen wieder ins Büro geht, möchten wir noch kurz ein paar Zeilen an Sie mailen, um uns ganz herzlich bei Ihnen für die tolle Organisation und die gute Betreuung in Argentinien zu bedanken. Wir haben die Zeit, die wie im Flug vergangen ist, sehr genossen. Wir haben viel erlebt und bringen jede Menge Eindrücke mit nach Hause. Das Land ist so groß, dass man in 3 Wochen natürlich nicht alles sehen kann – wir werden sicherlich noch einmal wiederkommen, nicht sofort im nächsten Jahr, aber vielleicht in 2 oder 3 Jahren. Leider sind unsere Freunde dann nicht mehr in Buenos Aires; dort hatten wir zwischen unseren einzelnen Reiseabschnitten immer eine Art „Homebase“ zum Gepäckwechseln und kurzem Ausspannen in familiärer Umgebung. Man hatte jedes Mal das Gefühl, nach Hause zu kommen.

Die Unterkünfte, die Sie bzw. Ihre Kollegen ausgewählt haben, waren sehr schön. Die Hosteria Kaulem war sehr schön, das Personal sehr nett und hilfsbereit, die Design Suites hatten eine wunderbare Lage und waren sehr stylisch, wenn auch etwas hellhörig. Toll war es auch in Mendoza in der Posada Robles des Besares. Da wir erst um 23.00 Uhr in Mendoza ankamen, war es in der Dunkelheit nicht so leicht, das Hotel zu finden, da draußen kein offizielles Hotelschild war. Ohne unser GPS wären wir da wohl etwas aufgeschmissen gewesen… Carlos hat uns sehr gute Tipps für unsere Bodega-Besuche gegeben und uns ein tolles Programm zusammengestellt. Ganz besonders gut hat es uns auf der Estancia Santa Ines gefallen. Nanny ist wirklich eine Wucht, sie hat uns so herzlich aufgenommen, dass wir uns quasi wie ein Teil der Familie fühlten. Lediglich das Hotel Esturion in Iguazu hat uns nicht gefallen, (vielleicht hätten wir doch das von Ihnen vorgeschlagene Orquideas nehmen sollen), die Zimmer waren durchschnittlich und etwas verwohnt, der Service an der Rezeption nicht sonderlich gut und alles andere als hilfsbereit. Warum dieses Haus auch im Lonely Planet unter „Spitzenklassehotels“ rangiert, ist mir völlig schleierhaft. Aber wahrscheinlich gibt es in Iguazu – abgesehen vom Sheraton – keine wirklich guten Häuser– oder?

In Iguazu hatten wir leider ein paar Abstimmungsprobleme mit Iguassu Service, da wir weder darüber informiert waren, wann uns der Fahrer auf die brasilianische Seite der Wasserfälle bringen würde, noch darüber, wann der Transfer in die Yacutinga Lodge stattfinden würde. Erst nachdem ich dort angerufen hatte, konnte ich eine Abfahrtszeit  für 8.30 Uhr vereinbaren, zwei Stunden später rief man mich dann zurück und verlegte die Abfahrt auf 7.30 Uhr. Im Internet hatte ich recherchiert, dass der Transfer in die Yacutinga Lodge immer um 14.30 Uhr stattfindet, bei Iguassu Service sagte man mir dagegen, dass wir schon um 13.00 Uhr an dem verabredeten Meeting Point sein sollten. Nachdem wir also schon um 7.30 Uhr zu den Wasserfällen gebracht wurden, waren wir schon um kurz nach 11.00 Uhr wieder in Puerto Iguazu, hatten also mehr als 2 Stunden Leerlauf , da der Transfer zur Yacutinga Lodge – wie ich gelesen hatte – erst um 14.30 Uhr stattfand. Das war ein bisschen ärgerlich. Nachdem wir von der Lodge zurückgekommen waren, war der Fahrer nicht zum vereinbarten Zeitpunkt am Meeting Point, um uns zum Flughafen zu bringen. Nachdem ich telefonisch niemanden bei Iguassu Service erreichen konnte, haben wir dann ein Taxi genommen. Glücklicherweise hat dann mit dem Flug nach BA alles gut geklappt, unser ursprünglicher Flug war gecancelt worden, was wir aber – da wir im Dschungel per Handy nicht erreichbar waren – erst am Freitag von Alejandro am Flughafen erfahren haben. Das Umbuchen war problemlos.

Die Busfahrt von BA nach Mercedes, die mir vor der Reise so viel Kopfzerbrechen bereitet hatte, war vollkommen in Ordnung, ich habe sogar gut schlafen können, obwohl es ja „nur“ semi-cama war. Vielleicht sollte man beim nächsten Trip lieber mehr mit dem Bus fahren – sofern man nicht irrsinnig lange unterwegs ist, aber BA – Mendoza wäre sicherlich auch machbar gewesen. Die Flugzeuge von Aerolineas sind ja nun auch nicht gerade komfortabel, zumindest nicht die MD 80, mit der wir nach Patagonien und nach Mendoza geflogen sind.

In El Chalten hatten wir eine kleine Schrecksekunde zu überstehen, da es an der Tankstelle kein Super-Benzin gab. Glücklicherweise sind wir vor Ort kaum gefahren, so dass unsere Tankfüllung bis zurück nach El Calafate reichte. Man sollte zukünftige Gäste darauf hinweisen, dass man in El Calafate bis obenhin tanken sollte, um auf Nummer sicher zu gehen. Da der Autovermieter uns mit vollem Tank vom Flughafen abgeholt hatte und danach erst mit uns in die Stadt in sein Office gefahren war, war unser Tank nicht mehr zu 100% voll. Aber zum Glück ist ja alles gut gegangen.

So, das war unser kurzes feedback von unserer wirklich beeindruckenden Argentinien-Reise. Zum Glück hatte ich meine Spanisch-Kenntnisse vor Abfahrt wieder etwas aufgefrischt, was uns sehr geholfen hat. Denn mit Englisch kommt man bei weitem nicht in allen Gegenden weiter.

 

Herzliche Grüße

Nicole & Markus Plümer

Familie Plümer – Wiesbaden

Hallo Herr Mohr,

Nach 4 Wochen Traumurlaub in Argentinien und Brasilien haben wir uns langsam wieder an das Schnuddelwetter hier in Deutschland gewöhnt und möchten uns bei Ihnen für die(fast) perfekte Organisation der Reise bedanken.Außer ein paar kitzkleinen Irritationen (zu meckern gibts ja immer etwas) hat alles sehr gut geklappt ,sodaß wir das Leihhandy überhaupt nicht in Anspruch nehmen mußten.Der Ablauf der Reise war für uns ideal und die Wahl der Unterkünfte (mal urig rustikal mal solide bis luxurös) hat uns sehr gefallen. Ein ganz,ganz dickes fettes Dankeschön an Petro,Silvina,Lisa,Andrea,Heinz und,und,und die mit dazu beigetragen haben daß uns diese tolle Reise in bester Erinnerung bleiben wird.

Wir wünschen Ihnen und der ganzen „Manschaft“ ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes 2012.

Herzliche Grüße

Christine undWolfgang Kürschner

Familie Kürschner – Riedstadt

Querigos mujeres, chicos y amigos,

 

ein Höhepunkt jagt den anderen: Nach dem quirligen BsAs, den Walbeobachtungen auf der Halbinsel Valdez,den Pinguinkolonien bei Dos Bahias,den Pinguinhöhlen bei Bahia Bustamante mit gerade geschlüpften Jungen, dem weltberühmten Gletscher Perito Moreno haben wir drei Tage in El Chaltén verbracht, dem Ausgangspunkt für Wanderungen in die fantastische Bergwelt des Fitz Roy und des Cerro Torre, Granitberge mit über 3000 m Höhe, die wie Nadelspitzen in den Himmel ragen und deren Spitzen oft von schnell ziehenden Wolken verdeckt sind.Wir hatten das Glück, dieses Bergpanorama in einer fantastischen Abendstimmung schon bei der Anfahrt auf El Chaltén zu sehen.

Bei zwei Wanderungen sind wir bis zu den Gletscherseen der beiden Berggruppen vorgedrungen und haben die tolle Sicht auf dieses berühmte Szenario genossen.

Gestern hatten wir mit einer Bootsfahrt und anschließender Trekkingtour auf dem Viedmagletscher einen weiteren Höhepunkt. Nach einer Nscht in El Calafate geht es heute nach Chile.

 

Muchos saludos de Patagonia

 

Henning y Eimo

 

 

Lieber Herr Mohr, lieber Alejandro,

 

nun sind wir wieder aus ARGENTINIEN  mit vielen interessanten und bereichernden Eindrücken zurückgekehrt – mit einem Glückwunsch an die Organisation : Es hat alles, aber auch alles, wunderbar geklappt. Die Hotels, Hosterias, Posadas…waren  mit Liebe ausgesucht.

Muchas gracias !!

Nun noch einige Hinweise:

  • In Cerro Castillo gibt´s keinen Kraftstoff, die „Tankstelle“ ist zwar physisch noch vorhanden, aber liefert seit 3 Jahren nicht mehr.
  • Auch in Torre del Paine – auf der mitgelieferten Straßenkarte als Symbol eingezeichnet-gibt´s keinen Kraftstoff, erst wieder in Puerto Natales.
  • Den Eintritt im Nationalpark Torre del Paine kann man auch mit Euro bezahlen. Die Karte gilt für 2 Tage und sollte man sich bestätigen lassen.
  • Das Abendessen im „El Piniero“ ist sehr teuer, eine Kleinigkeit kann man auch in der Baracken-Cafeteria „Tauke Aike“, dicht an der Grenze, bekommen.
  • In Trelew können wir das Restaurant „Sugar“ am Hauptplatz (Plaza Independencia) empfehlen.

 

Feliz Navidad y un buen ano nuevo !!

Henning Eckel und Eimo Cremer

Familie Cremer – Wolfsburg

Hallo Frau Kobelt,

der Urlaub war wirklich grandios, und es hat auch organisatorisch so ziemlich alles geklappt – perfekt!! 🙂 Ein ganz herzliches „Dankeschön“ an das ganze Team von Argentinien-anders, Sie haben uns wirklich sehr geholfen, diesen Traum-Urlaub so super zu organisieren!! Wir werden und bei Herrn Mohr noch mal in einer extra Email bedanken.

Die Flugnummer und der Flughafen stehen übrigens noch unten in einer der Emails drin: Mi, 16. Nov 11 El Calafatte (FTE) 11:00 – Buenos Aires (AEP) 14:03 (Flight Nr.: LAN 3348)

Das war aber überhaupt kein Problem, wir hatten Pablo per Handy angerufen und dann ein Taxi genommen, das Sie ja sogar noch übernommen haben – also alles Bestens! 🙂

Ganz herzlichen Dank nochmals und schöne Grüße

Claudia & Christian

Claudia & Christian – Deutschland

Hallo zusammen

 

Jetzt sind wir wieder zurück, noch ein bisschen müde von der Rückreise aber voller Eindrücke die man erstmal verarbeiten muss J Die Reise hat uns sehr gut gefallen und wir haben viel gesehen und erlebt. Organisatorisch hat alles toll funktioniert. Immer stand jemand da mit dem Schild und hat uns nett empfangen. Es gab keinen Moment wo wir warten mussten oder vergessen wurden. Wirklich super! Bei den Flügen hatten wir natürlich zum Teil riesiges Pech aber dafür können Sie ja nichts. Traurig war dass wir dadurch dann bei Valdez nur einen Nachmittag hatten und es genau dann zu windig wurde um die Wal-Beobachtungstour zu machen auf die ich mich mit am meisten gefreut hatte, morgens gingen alle Boote noch raus. L Und die Stadtrundfahrt mit Pablo in BA haben wir leider verpasst die sicher sehr viel Spass gemacht hätte. Sogar in Iguazu haben wir übrigens an dem Morgen noch einen anderen Flug zugewiesen bekommen als geplant. Aber wider Erwarten war am Ende dann genau der Flug um den wir uns am meisten gesorgt haben der problemloseste 😉 Aerolineas Argentinas ist echt ein Fall für sich… Am besten hat uns die Woche in Misiones gefallen, es hat in den Sümpfen wie aus Kübeln geschüttet so dass allein die Fahrt dahin ein Abenteuer war, aber war die Mühe wert. Auch die Estancia Santa Ines war traumhaft schön. Ohne Sie wären wir da im Leben nicht drauf gekommen J Wegen den Strassenverhältnissen haben wir aber sicher 7-8 Stunden dorthin gebraucht. Aber es hat sich gelohnt. Was uns nicht so gut gefallen hat war El Calafate. Ausser den Gletschern gibt es nur dutzende Souvenirläden und hier haben wir den 18. und 19.ten eigentlich nur damit verbracht auf den Weiterflug zu warten…

Bahia Bustamante war übrigens auch toll! Die Leute sind alle sehr sehr nett und die Ausflüge waren super.

Beim Geldabheben hatten wir mit unserer DKB Karte übrigens keinerlei Probleme, ich konnte sogar 1000 abheben, mehr hab ich nicht versucht J Tanken war auch nie ein Problem, es gab immer genug Sprit und Tankstellen.

Wir müssen noch die Tangoshow bezahlen, ich hatte am Samstag ganz vergessen Pablo das Geld zu geben, sorry. Ich würde einfach Ihre Bankverbindung nehmen wenn ich nichts Gegenteiliges höre?

Dann gab es Probleme bei der Rückgabe vom Auto (bei On Rent), aber ich habe nicht ganz verstanden wegen welcher Sache. Er hat immer auf die Beule an der Tür gezeigt – die war aber ganz sicher schon da, er hatte vorher alles mit meinem Freund genau angeschaut und die auch angemerkt. Und die Tür wäre verzogen wegen dem Wind. Das mit der Tür hab ich auch gesehen und das war mir wirklich vorher nicht aufgefallen, kann also unsere Schuld sein. Wobei es mich wundert weil wir nie so einen Wind hatten dass es schwer war die Tür zu öffnen oder sie aufgeflogen wäre oder so. Ich weiss also nicht genau ob da noch was kommt und wenn ja würden wir gerne wissen was dort genau reklamiert wird. Aber das mit der Beule war eben sicher schon so.

Ansonsten bleibt mir nur, mich für die Hilfe und Unterstützung und den schönen Urlaub zu bedanken! Vielen Dank auch an Dich Silvina dass du dich so lieb und zuverlässig gekümmert hast ! Dein Deutsch ist übrigens wirklich klasse! Ich glaube ich würde in 20 Jahren nicht so gut Spanisch sprechen 🙂 Wir werden Euch sehr sehr gerne weiterempfehlen!

Liebe Grüsse

Julia & Jürgen LINStromberg

Familie Linstromberg – Schweiz

Hallo Herr Mohr,

jetzt sind wir wieder gut zu Hause angekommen und möchten uns bei Ihnen ganz herzlich für den perfekt organisierten Urlaub bedanken. Es hat alles wie am Schnürchen geklappt und uns sehr, sehr gut gefallen. Ohne Ihre Hilfe hätten wir sicher vieles nicht gesehen, einfach weil wir 1. noch nie dort waren und 2. auch „nur“ der Nordwesten riesig ist! Buenes Aires finde ich eine wahnsinnig tolle Stadt, aber nicht nur… die Puna, die vielen verschiedenen Farben der Felsen überall, die Weite…. ein traumhaft schönes Land! Auch Ihre Auswahl der Hotels war super, wir haben uns überall sehr wohl gefühlt, genz besonders gut hat uns das Hotel in Purmamarca und das Soco in Buenos Aires gefallen!

Nur die Übernachtung in San Juan war für mich erst mal ein Schock, ich war irgendwie nicht darauf vorbereitet, dass es in Argentinien noch solche armen Leute geben könnte. Die Familie dort war wirklich sehr nett, auch Viktor unser Begleiter hat sich super um uns gekümmert, nur – wie gesagt ich war erst mal geschockt! In Häusern ohne Strom und ohne Fenster zu leben war für mich Neuland! Jetzt im Nachhinein bin ich froh auch diese Seite Argentiniens einmal gesehen und erlebt zu haben!

Wenn wir voher gewusst hätten, in welchem Zustand die Strassen teilweise dort sind, hätten wir vielleicht lieber ein größeres Auto oder gar ein Allradauto gebucht… nicht dass der Corsa es nicht geschafft hätte, aber einfach um etwas angenehmer zu fahren!

Also nochmals vielen herzlichen Dank für Ihre Bemühungen und sollten Sie mal in unsere Gegend kommen, bitte schauen Sie doch mal bei uns vorbei!

Viele liebe Grüße

Margareth und Paolo Tolpeit

Familie Tolpeit – Dolomites

Hallo Herr Mohr,

nun ist unsere Reise schon so lange vorbei, aber ich möchte doch noch ein paar Zeilen dazu schreiben denn es hat uns wirklich sehr gut gefallen.

Wir sind dem Land Argentinien schon seit über 30 Jahren privat verbunden denn wir haben dort Freunde. Insofern war dies auch schon unsere 3. Reise dorthin, so wie auch unsere Freunde schon mehrfach bei uns zu Besuch waren. Zur Zeit ist unsere Tochter dort und dies war ein willkommener Anlass, dieses tolle Land wieder einmal zu besuchen. Insofern hatte diese Reise einen selbst organisierten Teil und einen der durch Sie organisiert war.

So kamen wir am Montag, 10. Oktober 2011 vormittags per Flugzeug aus Tucuman im Nordosten des Landes zurück nach Buenos Aires. Als wir dann endlich ankamen, denn das Flugzeug hatte Verspätung, stand Pablo am Inlandsflughafen und wartete auf uns. Da wir am gleichen Abend mit dem Überlandbus die Stadt in Richtung Esteros de Ibera wieder verlassen wollten, fuhren wir nicht in ein Hotel sondern wir baten ihn, uns zu einem bestimmten Einkaufszentrum der Stadt zu fahren um ein Problem mit unserem Fotoapparat zu lösen. Dort wartete er auf uns bis wir fertig waren um uns dann zu einem anderen Ort unserer Wahl in der Stadt zu bringen an dem wir uns für den Rest des Tages trennten. Am Abend hatten wir uns dann wieder mit ihm verabredet, damit er uns zum Bus begleitet, der uns über Nacht nach Mercedes bringen sollte.

Inzwischen hatten wir uns überlegt, dass wir noch unbedingt ‚Proviant‘ mit an Bord des Busses nehmen wollten, denn das Essen das serviert wird ist nicht gut. Nach sorgfältiger Überlegung fiel die Wahl auf Sushi und wir marschierten zu Fuß zum Restaurant Sushi Recoleta um uns zu bevorraten. Gerüstet mit dem ‚Sushi to go‘ und einer gut gekühlten Flasche Weißwein bestiegen wir den Bus zu dem Pablo uns zum Glück begleitete, denn 1. war die Abfahrtzeit inzwischen bedrohlich nahe gerückt und 2. ist der Bus Terminal riesengroß und für uns sehr unübersichtlich. Aber Pablo behielt die Nerven und alles hat reibungslos geklappt.

Wir waren alle mit sehr gemischten Gefühlen in diesen Bus gestiegen und hatten uns diese Fahrt über Nacht ganz schrecklich vorgestellt. Das genaue Gegenteil trat ein. Der Bus war modern und gut ausgestattet. Wir waren im Oberdeck untergebracht und hatten Schlafsitze. So verging die Fahrt buchstäblich wie im Schlaf und kaum wachten wir am nächsten Morgen auf, waren wir auch schon in Mercedes.

Der junge Mann der uns von hier aus nach Carlos Pellegrini bringen sollte, war pünktlich da und schon ging die Fahrt in einem Allrad Pickup weiter. Nach ca. 2 Stunden ‚fliegender‘ Fahrt auf einer unbefestigten Straße kamen wir im Hotel Carlos Pellegrini an. Dort wurden wir sehr nett in Empfang genommen und es stellte sich heraus, dass nur ein weiterer Gast im Hotel war. Unser Zimmer war sehr schön und wir wurden alsbald zum Frühstück gebeten, welches wir ganz in Ruhe genießen konnten. Überhaupt war das Essen im Hotel sehr gut. Die beiden Bootsausflüge in die Lagune waren beeindruckend. Der junge Guide bemühte sich sehr, uns die heimische Tierwelt nahe zu bringen ohne die Tiere zu sehr zu stören oder zu bedrängen. Das hat uns wirklich gut gefallen. Wir haben tolle Fotos gemacht. Am Abend erlebten wir dann einen postkartenreifen Sonnenuntergang und waren fest davon überzeugt, dass wir am nächsten Morgen wieder bei strahlendem Sonnenschein aufwachen würden. Leider kam es anders. Am nächsten Tag wachten wir schon mit Regen auf und es hörte auch den ganzen Tag nicht auf zu regnen. Ganz im Gegenteil, es wurde immer mehr und fand seinen Höhepunkt in heftigem Gewitter welches dann zu zeitweiligem Stromausfall führte. Trotzdem machten wir den geplanten Ausflug ins Informationszentrum im Ort wo wir eine sehr gute Dokumentation über dieses riesige Süßwasserreservoir zu sehen bekamen. Danach haben wir sogar noch einen Spaziergang auf einem abgesteckten Weg durch den Wald gemacht und der Guide zeigte uns die dort ansässigen Brüllaffen.

Am Abend dann kam, aufgrund des Regens und der dadurch schlechten Straße viel später als gedacht, der Fahrer, der uns am nächsten Morgen nach Posadas fahren sollte. Es war nicht Heinz Eck, so wie angekündigt. Er hatte eine sehr nette Vertretung geschickt denn sein Auto war am Tag vorher kaputt gegangen. Also fuhren wir am nächsten Morgen los bei Regen auf unbefestigter Straße . Im Laufe dieser Fahrt habe ich mehrfach an Fritz Mohr gedacht, der mir eindringlich davon abgeraten hatte, diese Strecke selbst mit einem Leihwagen zu fahren. Wie recht er hatte! Der Matsch auf der Fahrbahn war knöcheltief und selbst der versierte Fahrer hatte Mühe. Er brachte uns aber sicher durch und am späten Mittag tauchten wir in die koloniale Atmosphäre der Estancia Santa Inés ein. Dieses wunderschöne alte Anwesen etwas außerhalb der Stadt Posadas und direkt an ein Stück Urwald angrenzend ist ein Juwel für diejenigen, die Spaß an dieser Art alten Stil haben. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt und Nanny Nunez war eine sehr nette und einfühlsame Gastgeberin. Das Essen war hervorragend!

Am nächsten Morgen ging es weiter in Richtung der Wasserfälle von Iguazú. Auch hier hatte Heinz Eck wieder pünktlich einen Vertreter parat, denn sein Auto war nach wie vor kaputt. Er ließ es sich aber nicht nehmen, uns nach Iguazú zu begleiten und seine unterhaltsame Art hat uns die Fahrt viel kürzer erscheinen lassen als sie tatsächlich ist. Auf dem Weg nach Iguazú besuchten wir auch die Jesuiten Reduktionen, die man nicht auslassen sollte um die Geschichte dieser Region besser verstehen zu lernen. Auch der Besuch der Edelsteinmine war faszinierend. In Iguazú angekommen fuhren wir direkt zu unserem Hotel, dem Orquideas Palace. Es liegt außerhalb der Stadt, was aber nicht zu Buche schlägt, denn hierher kommt man um dieses grandiose Naturschauspiel der Wasserfälle zu erleben. So bezogen wir auch nur ganz schnell unser Zimmer und sind gleich wieder los mit unserem Fahrer und Heinz Eck um auf die brasilianische Seite der Fälle zu kommen. Es war beeindruckend! Nach Rückkehr ins Hotel verabschiedete sich Heinz Eck mit den Worten: Da vorne an der Straße, wo der große Baum steht, da hält immer der öffentliche Bus mit dem man zur argentinischen Seite der Wasserfällen fahren kann. Dann braucht man nicht das vollkommen überteuerte Taxi zu nehmen. Und genau so war es! Es hat alles super gut geklappt und diese Tour hatte jeden Tag ein anderes tolles Erlebnis parat. Nun hieß es Abschied nehmen – der Urlaub war vorbei. Noch am Vorabend hatten wir telefonisch Kontakt zu unserem designierten Fahrer aufgenommen und am nächsten Tag war er auch pünktlich da und hat uns zum Flughafen gefahren. Von Buenos Aires sind wir dann am Folgetag zurück nach Deutschland geflogen – bereits mit dem Beschluss im Kopf, dass auch diese Reise garantiert nicht die letzte nach Argentinien gewesen sein soll. Ein einziger Programmpunkt hat leider nicht geklappt. Unsere Tochter blieb ein Nacht länger in Iguazú denn sie musste zurück nach Tucuman. Der Fahrer hat sie leider am nächsten Morgen vergessen und war auch telefonisch nicht erreichbar. Zum Glück war der Hotelbesitzer der Residencia Rio Selva, in die unsere Tochter für die letzte Nacht umgezogen war, dann so nett und hat sie selbst zum Flughafen gefahren. Diese kleine Panne hat das Gesamtbild aber keines Falls getrübt.

Herzliche Grüße aus Hamburg

Andrea Jacob

Familie Jacob – Hamburg

Hallo Herr Mohr,

heute finde ich endlich Zeit, mich auch im Namen von Herrn Senf bei Ihnen zu bedanken.

Wir hätten auf dieser Reise allein sicher nicht so viel gesehen wie mit Ihrer Hilfe. Auch die Kontaktpersonen, vor allem Silvina und Pablo, waren liebenswert und sehr sehr hilfreich.

Vor allem der Norden (Iruya, Cachi, Cafayate etc.) wären uns ohne Ihre Planung sicher zum großen Teil vorenthalten geblieben. Allein die beiden Privatquartiere (Estancia Santa Inés bei Nani und bei Patricia in der Cerro Azul) sind uns in bester Erinnerung.

Was uns in Iguacu erwartet, haben wir zwar gewusst, sind aber durch das Glück, am ersten Nachmittag strahlenden Sonnenschein mit Regenbögen über den Fällen zu haben, doch fast erschlagen worden.

Die Wale von Valdes waren überwältigend. So nah und so „handzahm“ hätte ich mir das nie vorstellen können.

Das südliche Patagonien mit seinen Gletschern und Bergen war ebenfalls überwältigend. Allein da hätte ich 4 Wochen bleiben können…

Die Leute waren unbeschreiblich nett und hilfsbereit. Die Steaks wurden fast von mal zu mal besser. Ich denke, ich werde hier lange kein Steak-House besuchen. Und das Mate-Trinken habe ich mir auch angewöhnt.

Ich würde gern sagen, dass es ein rundum gelungener Urlaub war.

Familie Jahn/Senf – Hamburg

wir sind wohlbehalten zurück und möchten uns bei Ihnen für die Unterstützung, Planung und Durchführung eines unvergesslichen Urlaubs bedanken. Es hat alles wunderbar funktioniert, der Tipp Bahia Bustamente war goldrichtig und die Nationalparks im Süden konnten wir im herrlichen Sonnenschein geniessen. Vielen Dank an das Team von Argentinien Anders.

Familie Unger – Berlin

 

Nach über dreißig Jahren beschlossen wir, drei Schwestern, auf den Spuren unserer Kindheit zu wandeln. Tatsächlich hatten wir in den Jahren 1970-1973 mit unserer Familie in Buenos Aires gewohnt. Unsere Sommer verbrachten wir teilweise in Villa General Belgrano in der Provinz Cordoba. Das war der Ausgangspunkt unserer Reiseplanung. Über das Internet kamen wir zu „Argentinien anders“. Das Konzept leuchtete uns ein und entsprach genau dem, was wir wollten: ein bisschen Sicherheit bei der Planung und viel Gestaltungsfreiheit vor Ort. Wir wurden nicht enttäuscht.

Die Vorbereitung im Vorfeld wurde von Herrn Mohr umfassend und flexibel gehandhabt. Sobald eine Idee oder ein Wunsch geäußert wurde kam schon ein Lösungsvorschlag oder eine Kontaktmöglichkeit in Argentinien.

Und alles hat wunderbar geklappt!

Wir wurden stets pünktlich abgeholt und zu den verschiedenen Bahnhöfen und Stationen gebracht. Und in den richtigen Bus gesetzt.

Der Empfang in der reizenden Pension „Solar Soler“ war phänomenal. Nicht nur dass während den 5 Tagen unseres Aufenthaltes uns jeder Wunsch von den Augen gelesen wurde und Juan, der Portier, uns mit seinem „mi casa es su casa“ erfreute. Nein, auch unser „Betreuer“ Alejandro (unser Engelschutz wie er sich nannte) war pünktlich zur Stelle und sang zum Abschluss unserer Einweisung noch spontan ein paar Tangolieder für uns. Wenn das kein toller Empfang war!

Auch in ein oder zwei kleinen Krisen (Taschendiebstahl) stand er uns telefonisch immer zur Seite und erkundigte sich über unser Wohlergehen. Danke Alejandro!

Überhaupt war es ein Segen, dass wir von der Agentur ein Handy zur Verfügung gestellt bekamen. Es gab leider kurz vor Reiseende den Geist auf, aber das war nicht schlimm. Auch ohne Handy konnten wir uns auf Pablo, den Fahrer, voll verlassen.

Unsere nächtliche Fahrten von B.A. nach Cordoba und zurück waren dank der vorgebuchten „Luxus-Liegesitzen“ wirklich stressfrei.

In Cordoba schließlich klappte auch die Autovermietung fast reibungslos. In diesem Fall war es jedoch von Vorteil, dass eine von uns gut Spanisch spricht, denn es gab doch einigen Klärungsbedarf, was die Übergabe betraf. Hätte es jedoch vor Ort nicht geklappt, hätten wir aber einfach Alejandro angerufen…

Als Deutsche haben wir natürlich immer ein paar Verbesserungsvorschläge… oder Anmerkungen:

– Wenn man an einem Freitag ankommt und Dollars oder Euro in der Tasche hat, dann sollte man sie schon am Flughafen (wenigstens Teilweise) umtauschen, da man nur in speziellen Umtauschstuben Geld tauschen kann. Das ist am Wochenende nicht ganz einfach.

– Wenn einen fremde Fahrer am Flughafen oder eher noch am Busbahnhof abholen, sollte der Treffpunkt ganz genau ausgemacht werden. Wir haben 20 Minuten aufeinander gewartet, der eine am „Gleis“, die anderen im Busbahnhof…

Mehr fällt mir im Moment nicht ein! Ein Zeichen, dass wir mit dem Service von „Argentinien anders“ sehr zufrieden waren!

Nochmals „ Danke“ von den drei Schwestern!

Familie Seither-Hees – Göppingen

Die Reise war super zusammengestellt und gebucht.

Besonders gefallen haben uns die Hotels Comarca, Cierro Azul (sehr orginell und Top-Gastgeberin), Killa (Top-Gastgeberin und sehr schön dekoriertes Hotel).

Allen anderen waren ebenfalls ok.

Über die Landschaften und Sehenswürdigkeiten bleibt bei aller Begeisterung nur zu ergänzen, dass die Tipps (z.B. Angosta de Jaire) und  Wegbeschreibungen hilfreich und gut waren.

Wir haben immer gegen meinen Polyglott-Reiseführer verglichen und festgestellt, dass sich das Buchen mit ArgentinienAnders-Reisen gelohnt hat.

Es war ein sehr schöner Urlaub.

liebe Grüße

Bernadette und Edgar

Familie Krüger – Braunschweig