Argentinien Reiseberichte 2015

Argentinien Reiseberichte 2015

Argentinien individuell – Reiseerfahrungen unserer Kunden – Argentinien Reiseberichte 2015

Grüß’ Sie Herr Dr. Mohr,

wollten nur kurz mitteilen, dass wir wieder im Lande sind – und alles geklappt hat.

Die Reise hat uns recht gut gefallen – ein Hauch Abenteuer war dabei, zum Glück wussten wir nicht alles vorher… .

Die Schotterstraßen (!) sind zum Teil schon grenzwertig – etwa die kürzere zur Cueva de los Manos. Aber wir hatten Glück – in Lago Posadas haben wir Schweizer getroffen, die schon zwei Reifenpannen hatten … .

Ihre Unterkünfte waren fein, die Halbpension in Rio Mayo beinhaltete die Teilnahme an der Familienweihnachtsfeier – sehr nett. Sehr bemüht auch der Herr in Lago Posadas/Rio Tarde.

Die „cabana“ in Gobernador costa ging für eine (!) Nacht – es gab wohl keine Alternativen (arger Kontrast zum „Mirador“ in Guadal ! – würde ich nur mit deutlichem Hinweis auf gewisse Schmuddeligkeit vermitteln); natürlich war es wichtig und völlig richtig, am letzten Tag nur noch 200 km fahren zu müssen.

Ansonsten sind die Beschreibungen zum Teil nicht ganz korrekt – beispielsweise ist in Esquel die Hosteria Canela (Klasse für sich !!) nicht vor, sondern erst nach dem Ort, wenn man vom Flughafen kommt; aber wir haben ab da schon immer damit gerechnet, dass es auch „seitenverkehrt“ sein kann, etwa auch in Chile Chico.

Insgesamt aber eine schöne Sache – Sie hatten durchwegs Recht, auch damit, dass für Buenos Aires zwei, drei Tage völlig reichen.

Ihre Adresse (Reisebüro) gebe ich – Ihr Einverständnis voraussetzend – an einige Kollegen weiter, es interessieren sich erstaunlich viele Leute für Patagonien, ohne Insiderwissen geht das nicht.

Viele Grüße,

Familie Fläxl / München

Guten Tag Herr Mohr

Am letzten Wochenende sind wir von der Argentinienreise in die  Schweiz zurückgekehrt. Andere Prioritäten haben mich gehindert, Ihnen bereits früher eine Rückmeldung zukommen zu lassen.

Zuerst Ihnen und Ihrem Team nochmals herzlichen Dank dass es möglich war, uns so kurzfristig noch eine „Ersatzreise“ für unsere abgesagte Reise zu ermöglichen. Ein spezieller Dank geht dabei an Frau Kobelt, welche meine Wünsche und Anliegen stets rasch aufgenommen und umgesetzt hat.

Unsere 3-er-Gruppe hat in Argentinien drei wirklich tolle und abwechslungsreiche Wochen erlebt. Das Wetter hat ebenfalls mitgespielt. Auch sonst alles geklappt (Mietauto, Hotels, etc.), so dass wir auf keine Fernunterstützung durch Carina angewesen waren.

Die von Carina abgegebenen Reiseunterlagen waren perfekt.

Die Fahrten mit den äusserst komfortablen Nachtbussen waren ein Erlebnis.

Die Autoroute im Nordwesten war wirklich sehr abwechslungsreich. Für die Schotterpisten waren wir froh, mit dem „Renault Duster“ über ein geeignetes Allrad-Fahrzeug  zu verfügen.

Die Routenbeschreibungen waren sehr gut. Einzig in San Antonio de los Cobres ist uns ein Fehler unterlaufen. Auf der von Ihnen mitgegebenen Strassenkarte ist eingezeichnet, dass man zuerst noch ein Stück der „Route 51“ folgen muss und dann die Abzweigung zur „Route 40“ erfolgt. Wir waren auch am Bahnviadukt aber wir haben die Abzweigung zur „Route 40“ einfach nicht gefunden. So sind wir auf der „Route 51“ weitergefahren und haben dann mit dem Alto Chorrillo – Pass mit seinen 4560 m.ü.M. den höchsten Punkt unserer Reise überwunden. In Catua sind wir dann dem Salzsee entlang  zur „Route 52“ gefahren und haben dann ermüdet Purmamarca erreicht. Iruya war auch ein tolles Erlebnis. Am freien Tag haben wir dort die schöne Wanderung nach San Isidro unternommen.

Der letzte Teil der Reise (Missiones) hat uns ebenfalls sehr gut gefallen. Welcher Gegensatz, nach dem kargen Norden nun plötzlich die üppige Vegetation des Regenwaldes. Neben den Iquazu-Fällen waren die beiden letzten Unterkünfte wirklich toll. Ganz speziell die Estancia St. Ines mit der grossen geschichtlichen Vergangenheit und der tollen Gastgeberin Nanny Nunez und Mithilfe ihrer Nichte. Auch alle Fahrdienste haben hervorragend geklappt. Leider konnten wir wegen Hochwasser die Mocona-Wasserfälle nicht besuchen; die Zufahrtsstrasse war überflutet.

Anmerkung: Die Eintrittspreise in die Iguazu-Wasserfälle auf der brasilianischen Seite betragen 240 Peso.

Die Abhol- und Zubringdienste mit dem Taxi in Buenos Aires haben ebenfalls geklappt.

Die ausgewählten Hotels entsprachen unseren Vorstellungen. Z.T. einfach, aber alles stets sauber.

Einzig zum B&B in Buenos Aires möchte ich noch Anmerkungen machen. Lage und Frühstück ausgezeichnet. Aber auf den Unterhalt sollte man besser schauen.

Nun wünsche ich Ihnen und Ihren Mitarbeitern alles Gute und schöne, besinnliche Festtage

 

Herzliche Grüsse aus der Schweiz

Konrad und Maria Käch

Anmerkung: Wir sind immer sehr dankbar für die detaillierten Rückmeldungen der Kunden und geben Kritik, wie hier an dem B&B Solar Soler weiter.

Frau Isler, die mit der Familie Käch reiste:

Guten Tag Herr Mohr

Vor rund einer Woche ist unsere Argentinien-Reise zu Ende gegangen. Randvoll mit wunderbaren Erinnerungen versuche ich, wieder in der Schweiz anzukommen. Es ist einfach unglaublich, wie vielseitig ich Natur und Kultur erleben durfte: ein Staunen ohne Ende! Ich habe es sehr genossen.

Obwohl Ihnen nur sehr wenig Zeit blieb, unsere Reise zu organisieren, hat alles bestens geklappt – vielen Dank! Erstaunt hat uns auch die Pünktlichkeit Ihrer Mitarbeitenden – da habe ich schon ganz andere Dinge erlebt… Die verschiedenen Reise-Möglichkeiten (Leihwagen, Nachtbus, Chauffeur, Flugzeug) habe ich auch als Bereicherung erfahren.

Die Unterkünfte hatten alle ihren je individuellen Charme und waren auf die Örtlichkeiten zugeschnitten. Bloss mit der Instandhaltung des Solar Soler steht es nicht zum Besten: mein Zimmer war eine düstere Lotterbude, in der fast nichts funktionierte – auch nach 3 Wochen nicht. Schade, die Grundidee wäre super und die Leute sind nett.  Auf der Estanzia Santa Ines wäre ich allerdings gerne noch länger geblieben. Dieser Ort und seine Gastgeberinnen sind einzigartig!

Nochmals vielen Dank für den Super-Service

Ihnen und Ihren Mitarbeitenden wünsche ich frohe Festtage sowie ein glückendes 2016!

Freundliche Grüsse

Marlis Isler, Ebikon, Schweiz

Anmerkung: Wir sind immer sehr dankbar für die detaillierten Rückmeldungen der Kunden und geben Kritik, wie hier an dem B&B Solar Soler weiter.

Tatio GeysirHallo Herr Mohr,

wir sind (leider) wieder zu Hause 🙁

Es waren 3 tolle und erlebnisreiche Wochen, die leider viel zu schnell vergangen sind. Vom Wetterchaos über Sandstürme bis ganztägigen Stromausfällen war alles dabei und wir möchten nichts davon missen!

Ganz herzlichen Dank an ihr ganzes Team! Wir haben uns immer sehr gut aufgehoben gefühlt und das Argentinische Handy (wenn auch nicht immer mit Empfang) hat gute Dienste geleistet!

Hier noch ein paar Detailinfos zu den einzelnen Stationen:

Mietwagen ab/bis Salta

Iruya: wir haben im Ort (nähe Kirche) einen Bankautomaten gesehen, allerdings nicht benutzt. Das Hotel liegt sehr steil oben, dafür mit direktem „Condor“-Blick!

Abra Pampa: es gibt 2 Tankstellen (jeweils am Ortsanfang und Ende), die Einfahrt an der Sanddüne zur kleinen Lagune haben wir leider nicht gefunden. Die Unterkunft ist wirklich einfach, aber ok.

TIP: Lagunas de Pozuelos (in Richtung Nord-West). Traumhafte einsame Lagune. An der Rangerstation vor der Brücke anmelden. Der Ranger gibt Infos über das Gebiet und man kann mit dem Auto in das Gebiet bis zu einem Parkplatz am Lagunenrand fahren. Viele Flamingos und anderes Federvieh. Ruta 40 von Abra Pampa nach Susques: gut zu finden und zu fahren. Man kommt an einem Salzsee vorbei.

Susques: Pastos Chicos (Tankstelle direkt im/am Hotel) ist ok, in der „Notunterkunft“ (Paso de Jama gesperrt) El Unquillar hat es uns auch gut gefallen. Es war familiär und wie bei Mama!

San Pedro de Atacama: Hotel Casa don Tomas ist spitze! Ganztägig gibt es Wasser, Kaffee und Tee umsonst und das Personal an der Rezeption ist sehr hilfsbereit.

Mittlerweile gibt es 3 Bankautomaten (davon 2 in Apotheken). Restaurants: wir haben im El Toconar (offenes Restaurant mit Überdachungen und Heizpilzen, Caracoles, Höhe Plaza) Chorrilana gegessen. Lecker!  Leider ist die Bedienung etwas muffelig und tranig. Am nächsten Abend waren wir im La Casona (Caracoles, Richtung Calama). Kleiner Innenhof mit Feuerstelle und zusätzlich Plätze im geschlossenen Räumen. Sehr aufmerksamer und netter Service, super Essen! Die bestellte Parilla Platte für 2 Personen hat uns überfordert und reicht locker für 2 Pärchen, bzw. 3 ausgehungerte Männer! Eine echte Empfehlung!

Ausflüge: Tatio Geysir war der Hammer und das frieren hat sich gelohnt! Eintrittsgebühr/Zufahrt Valle de la Luna: 3.000 Peso p.P. für Valle de la Muerte baut man gerade ebenfalls ein „Kassenhäuschen“.

Chile bis Salta

Den Rückweg haben wir über Paso Sico genommen, die Strecke ist mittlerweile bis auf die letzten 90 km vor Argentinischer Grenze geteert. Die restliche Schotterpiste ist bis auf wenige kleine Abschnitte mit 4×2 gut zu befahren gewesen. Eine landschaftlich tolle Strecke!

San Martin de los Cobres: Hosteria de las Nubes liegt direkt an der R51 und man muss daher nicht direkt in den Ort fahren. Von dort bis Coronell Moldes kommt man durch El Carril (–> übrigens: hier haben wir die leckersten und günstigsten Empanadas für 60 Peso pro Stück in einem kleinen schattigen Innenhofrestaurant El Parapueblo direkt an der Durchfahrtsstraße gegessen!).

Finca Anita: wir haben uns total wohl gefühlt! Sehr herzliche familiäre Atmosphäre und sehr gute regionale Bioküche. Ein echter Tipp!!! Die Autorückgabe am Flughafen hat reibungslos geklappt!

Tigre

Deltaventura hat ein sehr gutes Konzept und Rosana kümmerte sich sehr um unser Wohlbefinden. Eine echte Ruheoase! Übrigens ist im Preis bereits der Bootstransfer hin- und zurück inbegriffen. Das wussten wir nicht, was für eine Überraschung!

Pablo hat uns mit folgenden Worten am Flughafen verabschiedet: „see you next year, or in 2 years (as always)?“ ……….wir denken, er wird Recht behalten!

Noch einmal vielen, vielen Dank für die gute Vorbereitung und Unterstützung auf der Tour.

Familie Klüver, Lehrte

Anmerkung: Es ist für uns eine besondere Freude und auch Ehre, wenn Kunden mehrmals mit uns nach Argentinien fahren. Besonders dankbar sind wir auch über sehr detaillierte Rückmeldungen. Negative Erfahrungen melden wir an unsere Partner zurück. Toll ist es, wenn wir durch die Rückmeldungen neue Empfehlungen für unsere Touren bekommen.
Ganz herzlichen Dank 

Guten Tag Herr Mohr,

der Alltag in Deutschland hat uns schon wieder!

Erst einmal ein Riesenlob für Sie und die ganze Organisation unserer Reise. Vom ersten bis zum letzten Tag hat alles wunderbar geklappt.  Die Taxifahrer Pablo und Pedro waren zuverlässig und fuhren uns ruhig und gelassen durch den Verkehr in Buenos Aires.  Carina hat sich direkt am ersten Tag mit uns getroffen und uns das Kartenmaterial übergeben.

Einfach Klasse wie alles funktionierte.

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Das Hotel Bobo war super ausgewählt, von Mal zu Mal steigerte sich die Zimmerkategorie: die ersten 4 Nächte in einem relativ kleinen Altbauzimmer zur Straße, dann 2 Nächte in einem Zimmer mit Balkon zum Innenhof und zum Schluss eine große Suite mit Balkon. Alle Mitarbeiter waren hilfsbereit und sehr nett. Selbst der zurück gelassene Koffer stand immer schon bereit, wenn wir wiederkamen.

Leider  wurde der Flug nach Tucuman auf 11.00 Uhr verschoben, so dass nicht so viel Zeit für die Fahrt nach Cafayate blieb. Die Übernahme des großen Leihwagen klappte gut, obwohl wir den Mitarbeiter zuerst nicht gesehen haben. Auch er hatte mit einer früheren Ankunft von uns gerechnet.

Bei leider strömendem Regen und später sehr dichtem Nebel fuhren wir nach Cafayate. Eine Besichtigung der Ruinen von Quilmes fiel daher “ins Wasser”. Knapp eine Stunde vor unserem Ziel klarte es auf und wir erreichten bei strahlend blauem Himmel das Hotel Killa – wunderschön. Wir wären gerne noch einen Tag länger geblieben!

Die Fahrt nach Cachi, mit Pause in Los Molinos, war eines der Highlights der Reise. In Cachi fand das Fest San Juan statt, leider abends mit Gewitter und Regengüssen. Vom Hotel aus konnte man noch das Feuerwerk bewundern. Auf der Fahrt nach Salta am anderen Tag waren wir sehr froh über das Auto, da durch den starken Regen viele “Seen” und große Spalten entstanden waren.

Es folgten 2 Tage in Salta im Hotel “San Lorenzo”. Wunderschön gelegen- wir waren, glaube ich, die einzigen Gäste! Das angegebene Restaurant “Parilla Andres ” gab es nicht mehr, oder hatte geschlossen, so dass es nicht zu erkennen war., Aber sehr zu empfehlen ist das Hotel/Restaurant “El Castillo” ca. 300 m die Straße rechts hoch. Nach einem 2 stündigen Stromausfall hat der Koch uns ein super Essen serviert.

Das nächste Highlight war die Fahrt nach Purmamarca. Die Unterkunft La Comarca war wunderschön. Es gibt einen Weg rund um die Felsen “Paseo de los Colorados” Wir sind gegen 8.30 Uhr, kurz nach dem die Sonne kam, den 3 km langen Weg von Osten her gelaufen. Das hatte den großen Vorteil, dass wir fast ganz allein unterwegs waren. Je näher wir zum Dorf zurück kamen, um so voller wurde es. Die meisten gingen zwischen 10.00 und 10.30 vom Aussichtsfelsen aus los.

Diese eine Woche im Nordwesten  Argentiniens war nicht nur landschaftlich ein Traum.

Der nächste Höhepunkt folgte dann in Patagonien. Perito Moreno ist wirklich sehenswert. Die Minitrekkingtour ist sehr empfehlenswert, aber man muss doch ordentlich Kondition und auch Kraft mitbringen.

Leider spielte in El Chalten das Wetter nicht mit. Bei starkem Wind und Regen macht es halt nicht so großen Spaß. Gott sei Dank hatten wir am ersten Nachmittag noch Sonnenschein, so dass wir zu dem Aussichtspunkt ……. gewandert sind. Aber einfach ist diese Strecke wirklich nicht. Teilweise bis zu 50 cm hohe Stufen und auf dem Schotter sehr rutschig.

Die Fahrten zum Viedmagletscher und zum Lago del Desierto fielen leider aus.

Auf der Rückfahrt nach Calafate besserte sich das Wetter, daher hielten wir in Punta Walichu an. Ein schöner, sonniger Abschluss.

Restaurantempfehlung in Calafate: MAKO – fuegos y vinos,  nicht ganz billig, aber den Preis wert. Die Parilla “La Tablita” konnte uns nicht überzeugen. Es war eine ziemliche Massenabfertigung und bot nichts Außergewöhnliches.

Rückblickend hätten wir El Chalten weglassen können, aber dafür einen Tag länger in Calafate. Nicht nur wegen des Wetters in El Chalten, sondern auch, weil es ein reines Bergwandergebiet ist. Zum einen waren wir nicht entsprechend ausgerüstet, zum anderen sind wir doch eher Spaziergänger! Das haben wir vorher bei der Planung nicht genug durchdacht.

Die Unterkünfte in beiden Orten waren sehr einfach. Die Zimmer sehr beengt zu dritt. In El Chalten waren wir in der benachbarte Hosteria “Los Nires” untergebracht, da das “Lago del Desierto” schließen wollte. Die Hosteria “Puerto San Julian” liegt doch sehr weit von der Innenstadt entfernt. Da hätte uns eines unten im Ort besser gefallen. Aber vielleicht waren sie alle belegt, da der Ort doch sehr voll war. Abgesehen von der kleinen Kritik – alle MitarbeiterInnen in den Unterkünften waren ausgesprochen nett.

Jetzt ist die geplante kurze Beschreibung doch sehr lang geworden.

Nochmals vielen Dank für Ihre Arbeit. Wir werden Sie weiter empfehlen.
Diese Reise ist einfach toll gewesen.

Herzliche Grüße

Hannelore und Reiner Dolle

 

Sehr geehrter Herr Mohr,

vielen Dank für Ihre Mail und die Gutschrift. Nach unserer Rückkehr mussten wir beide leider sofort wieder arbeiten. Ein Feedback zur Reise hatte ich jedoch schon vorbereitet und wir wollten es Ihnen an diesem Wochenende auch senden.

Rückblickend betrachtet war unsere Argentinienreise auch dank der guten Planung und Unterstützung von „Argentinien Anders“ eine sehr erlebnisreiche, interessante Reise.

Wir wurden immer pünktlich abgeholt, die Mietwagenübergabe- und Rückgabe hat super funktioniert, alle Flüge haben stattgefunden, alle Hotels waren informiert und alles war gut durchdacht und organisiert. Fiorenza hat uns noch viele Infos und Karten und Pläne in das Hotel gebracht. Das erste Handy funktionierte leider nicht. Wir bekamen ein neues und das hat dann funktioniert.

Im Einzelnen möchten wir nachstehend noch einiges erwähnen bzw. einige Informationen an Sie weitergeben:

Alle Infos im Vorfeld waren sehr wichtig und hilfreich, besonders die Wegbeschreibungen, da wir ja kein Navi hatten.

Frau Hochreither – Herr Barth, Hamburg

Familie Hochreiter – Hamburg

Anmerkung von Argentinien Anders: Die Kunden gaben uns sehr detaillierte Rückmeldung zu den verschiedenen Hotels, welche bei zwei der Unterkünfte auch durchaus kritisch waren. Die Mängel in einer Unterkunft waren so gravierend, dass wir die Kosten rückerstattet haben.  Für uns sind diese Rückmeldungen sehr wichtig, da wir diese auch mit unseren Partner besprechen und auf Besserung drängen.

Lieber Herr Mohr,

nachdem wir uns mühsam wieder in den Alltag rein gefunden haben, wollen wir Ihnen eine Rückmeldung geben.

Unsere Reise war wieder wunderschön und es hat auch (fast) alles gut geklappt. Die Estancia Bahia Bustamante ist wirklich ein besonderer Ort. Wir hatten dort drei schöne Tage mit tollen Exkursionen, insbesondere der versteinerte Wald hat uns fasziniert. Auch Puerto Deseado lohnt sich – weniger der Ort – als die spannenden und interessanten Exkursionen zur Pinguin-Insel oder in den Ría Deseado.

Nach der (etwas enervierenden) Durchquerung der patagonischen Pampa bei heftigstem Gegenwind, wurde die Landschaft dann wirklich wieder spannend. Faszinierend waren die Felsmalereien in den Cuevas de los manos. Lago Posadas mit den beiden so unterschiedlichen Seen, der türkisfarbene Lago Posadas und der tiefblaue Lago Puyerredón haben uns sehr gut gefallen. Auch die Fahrt über den Monte Zeballo war sehr schön.

Dann kamen wir zum Lago Buenos Aires bzw. Lago General Carrera und die Fahrt entlang dieses zweitgrößten Sees in Südamerika ist wirklich großartig. Immer wieder wechselnde Aussichten auf den See, seine Inseln und umgeben von schneebedeckten Bergen. Leider hatten wir nur eine Nacht im Mirador de Guadal, einer traumhaften Übernachtungsgelegenheit. Ein weiterer Höhepunkt waren die Marmorhöhlen im Lago General Carretera.

Die weitere Fahrt führte dann durch den kalten Regenwald, eine völlig andere Landschaft als in Argentinien. Besonders interessant war dann noch Puyuhuapi. Zum einen machten wir eine schöne Wanderung zu dem hängenden Gletscher, zum anderen genossen wir einen Nachmittag in den warmen Thermen in der Nähe. Die Gespräche mit Luisa Ludwig in der Casa Ludwig waren äußerst interessant. Wir sollen Sie von Frau Ludwig grüßen  und Ihnen mitteilen, daß inzwischen das schöne Buch von ihr mit den Interviews der Zeitzeugen der Gründung Puyuhuapis auch auf Deutsch erschienen ist und bei Frau Ludwig käuflich erworben werden kann.

Zum Abschluß noch kurz einige Bemerkungen zu den besonders schönen Unterkünften: Die Estancía Bahía Bustamante, das Casa Río Tarde in Lago Posadas (Don Horacio gab uns viele Tipps), El Mirador de Guadal, Casa Ludwig, Hotel Yelcho waren jede auf ihre Art sehr tolle Unterkünfte. Sehr hilfsbereit und nett waren auch die Besitzer von B&B Raíces in Coyhaique und Hostería Canelas in Esquel. Dieses Mal hatten wir auch keine Probleme beim Grenzübertritt, bei der Rückkehr von Chile nach Argentinien benötigten wir insgesamt 15 Minuten !!!

Bedanken wollen wir uns auch noch für die Betreuung durch Carina und den guten Service von Pablo in Buenos Aires. Insgesamt war es wieder eine gelungene Planung von Ihnen (Danke !) für eine tolle Reise, die uns auch an Orte führte, wo wir von uns aus nicht hingefahren wären. Eine Reise, an die wir noch lange zurückdenken werden.

Mit herzlichen Grüßen

Fritz Otto Kappler & Beate Sander

Familie Sander – Frankfurt

Argentinien/Chile – Carretera Austral

Reise vom 19.11.2014 – 10.12.2014 von Gerhard und Edith Jörg (beide 73 Jahre alt)

Nach unserer 1. Reise durch Nordwest-Argentinien und 2 Jahre später kreuz und quer durch das argentinische Patagonien mit Abstecher nach Chile, machten wir im November/Dezember 2014 unsere 3. Rundreise durch die Vermittlung von Argentinien-anders.

Bs.As. Flug nach Bariloche – Übernahme des Leihwagens – weiter nach El Bolson – Esquel – Perito Moreno – Lago Posadas – Los Antiguos – Chile Chico – Guadal – Puerto Tranquilo – Coyhaique – Puyuhuapi – Puerto Cardenas – Futaleufu – Esquel – Bariloche – Flug zurück nach Bs.As.

Die Transfers in Bs.As wurden von Pablo durchgeführt, der scheinbar alle Winkel und Schleichwege in und um Buenos Aires kennt und zwar ohne Navi. Von Fiorenza wurden wir sehr gut mit Landkarten eingedeckt. Allerdings funktionierte das überreichte Handy nur ein einziges Mal.

Die Zusammenstellung der Tour hat unseren Vorstellungen voll und ganz entsprochen, die Distanzen waren gut zu schaffen und es blieb genügend Zeit für Pausen und zum Fotografieren. Die Unterkünfte waren durchweg in Ordnung bis sehr gut.

Einige möchten wir besonders hervorheben:

Posada Hamelin, in El Bolson. Sehr rustikal und ein wunderbares Frühstück mit Köstlichkeiten die von der Besitzerin selbst hergestellt waren und liebevoll serviert. Im nahegelegenen Restaurant “Las Patagonica” gut Forelle gegessen.

“Hosteria Canela” in Esquel ist klein, ruhig und schönes Zimmer.

Die Zimmer im “Hotel Americano” in Perito Moreno sind sehr spartanisch eingerichtet, kein Tisch, kein Stuhl, keinerlei Ablage aber es hat auch ein Grill-Restaurant das sehr empfehlenswert ist.

“Casa Rio Tarde” in Lago Posadas hat zwar kleine Zimmer aber einen schönen Aufenthaltsraum mit angenehmer Atmosphäre und geschmackvollem Ambiente, viel Literatur, dezente Musik und gesundes Essen.

Im “El Mirador de Guadal” am Lago General Carrera wurden wir aufs herzlichste empfangen. Die gesamte Anlage wunderschön und sehr sauber. Landestypische Chalets mit Terrasse und Blick auf den Lago und die Berge.   Der Eigentümer ist ein gebürtiger Holländer und spricht sehr gut deutsch. Er gibt Ratschläge für Ausflüge, Wanderungen etc. und ist in allem behilflich. Wir mussten nach 3 Nächten wieder weiter.

Casa Ludwig” in Puyuhuapi an der Carretera Austral ist ein denkmalgeschütztes Privathaus mit Möbeln aus der Gründerzeit. Luisa Ludwig führt mit ihrem Mann diese Pension. Ihr Vater war 1935 einer der ersten deutschen Siedler. Frau Luisa Ludwig-Winkler hat im Oktober 2014 ein Buch in deutscher Sprache herausgebracht, über die Geschichte ihres Heimatdorfes Puyuhuapi, mit dem Titel “Ein Dorf in Patagonien mit deutschen Wurzeln, Puyuhuapi war Waldhagen”
ISBN 978-956 344-052-2
– Sehr spannend und interessant!

“Hotel Yelcho” in Puerto Cárdenas am Lago Yelcho. Ein großes und für patagonische Verhältnisse ein sehr nobles Hotel. Von Anglern ein bevorzugter Platz, sogar von Santiago kommen die Fischer hierher um zu angeln.

Noch einige Zeilen zu unserer Tour:

Die Zusammenstellung der Reise kam von Argentinien-anders und es war eine supertolle Tour. Wir hatten auch Glück mit dem Wetter, denn nur 2 Tage Regen von insgesamt 3 Wochen, zumal die befahrene Region durch öfteren Regen bekannt ist.

Die Fahrt von Bariloche nach El Bolson führte auf gut ausgebauter Strasse durch schöne bergische Landschaft, an Seen entlang und rechts und links gelb und rot blühender Ginster und Lupinen in allen Farben. Die Strassen in El Bolson sind schlecht beschildert und wir hatten einige Mühe unsere Unterkunft “Posada de Hamelin” zu finden.

Am nächsten Morgen war unser nächstes Ziel zunächst “Lago Puelo” Der Himmel war strahlend blau und wir machten eine 2stündige Wanderung mit kleinem Picknick. Weiter ging es durch den Nationalpark Alerces bis nach Esquel. In Esquel typisches Lokal entdeckt. “Parilla de Maria” im Zentrum von Esquel.

Tags darauf lange Fahrt (420 km) durch die endlose Steppe Südpatagoniens, teils geteert aber auch viel Schotterpiste. Auf halber Strecke kam dann auch noch der patagonische Wind dazu. Wir waren froh, endlich in Rio Mayo auf der Estancia Don Jose anzukommen. Es gab ein schönes Abendessen und wir wohnten in einem separaten Haus, gepflegtes Grün ums ganze Anwesen und gegen den Wind schützten große, hohe Pappeln. Außer der Estancia gehört der Familie ein Mineralwasser-Abfüllbetrieb, eine Gujanako- und Merino-Schaafzucht und zur Verwertung der Wolle eine Textilmanufaktur. Eine tüchtige Familie und man spürt auch den Reichtum der Familie, ganz im Gegensatz zum Dorf Rio Mayo. Eine sehr ärmliche, trostlose Siedlung, einfachste Häuser, meist in schlechtem Zustand, nur Schotterstrassen, viel Wind und Staub. Wer hier lebt muss hier geboren sein.

Am nächsten Tag fuhren wir weiter, teils auf herrlich ausgebauter Landstrasse und teils auf Schotterpiste bis Perito Moreno. Auch dieser Abschnitt bietet nur Kies, einsame Steppe und die unendliche Weite Patagoniens. Nun, die Strecke musste überwunden werden. Wir kommen am frühen Nachmittag in Perito Moreno an. Mit einem Rundgang durch das Dorf und Einkehr in einem Cafe vertrieben wir uns die Zeit und bekamen einen Eindruck vom kleinstädtischen Leben in Patagonien. Im Restaurant AMERICANO wurden wir am Abend von dem angebotenen Essen angenehm überrascht. In Perito Moreno gibt es einen größeren Supermarkt. Die nächste Einkaufs-Möglichkeit haben wir erst wieder in Antiguos gefunden.

Weiter geht die Fahrt Richtung Lago Posadas, dazwischen zweigten wir ab zu den Felszeichnungen “Las Manos”. Um 14 Uhr begann die Führung und wir waren rechtzeitig dort. Die Zeichnungen haben uns sehr beeindruckt, größer und weitläufiger als wir es uns vorgestellt hatten. Zurück zur Hauptstrasse und bald waren wir auf herrlich ausgebauter Landstrasse in Bajo Caracoles, von dort wie vorgegeben die restlichen 80 km auf Schotterpiste nach Pueblo Lago Posadas in die Hosteria Rio Tarde. Kurz vorm Ziel schwebten drei Kondore ganz nah über uns.

2 Nächte sind wir hier und nutzen den nächsten Tag für Rundfahrten zum Lago Pasado und Lago Pueyrredon. Wir fuhren durch wildes Gelände in purer Einsamkeit, rundum Gebirge und 2 wunderschöne Seen, der eine türkis und der andere tiefblau, getrennt nur durch einen schmalen natürlichen Damm. Wir fanden auch die Estancia Suyay und hofften dort einen Kaffee und ein Sandwitch zu bekommen, aber leider wegen Renovierung geschlossen.
25.11.2014 Heute fahren wir weiter nach Antiguos.

Wir überlegten lange ob wir die Route über den Pass am Monte Zeballo nehmen sollen oder die viel längere aber einfachere Strecke über Perito Moreno. Wir entschlossen uns für den Bergweg und fuhren durch fantastisches Gebiet, ein Kalenderbild nach dem andern bis zum Passo Raballo. Dort trafen wir auf 2 argentinische Zollbeamte und die meinten, dass man die Strasse zwar fahren kann aber sie übernehmen keine Verantwortung und mit allerhand Gesten machten sie uns unsicher. Also kehrten wir um und fuhren die viel längere Strecke. Bei Sonnenuntergang kamen wir im Hotel Mora in Antiguos an.

Am nächsten Morgen, nach einem Bummel durch die Stadt und zum Mirador de Tehuelche fuhren wir weiter zur Grenze nach Chile-Chico. Wir kamen um 11 Uhr am argentinischen Zoll an und erfuhren, dass keine Abfertigung möglich ist, weil der chilenische Zoll erst um 14 Uhr wieder öffnet.

Öffnungszeiten sind: von 8.00 – 10.00 Uhr, 14.00 bis 16.00 Uhr und 18.00 bis 20.00 Uhr.

Also zurück nach Antiguos und nutzten die Zeit zum Mittagessen. Rechtzeitig zurück zum argentinischen Zoll und die Formalitäten liefen reibungslos ebenso am chilenischen Zoll.

Achtung: kein Obst und Gemüse über die Grenze nach Chile mitnehmen.

 

Nun in Chile-Chico zur einzigen Bank am Ort, denn wir brauchten jetzt chilenisches Geld. Die Bank schließt um 14.00 Uhr und der Bankautomat funktionierte nicht. Eine Bankangestellte, die freundlicherweise uns helfen wollte, kam zu dem Resultat, dass der Geldautomat zu alt sei und die neuen Karten mit Chip nicht lesen könne. Wir versuchten im Touristikbüro US-Dollar zu wechseln, aber ohne Erfolg.

Wir ließen uns nicht entmutigen und fuhren weiter, immer am Lago General Carrera entlang, ca. 115 km und brauchten gute 4 Stunden bis zum Feriendomizil “Mirador de Guadal“. Eine spektakuläre Fahrt, auf und ab auf staubiger Schotterpiste mit traumhaften Ausblicken auf schneebedeckte Berge und azurblauen See. Nach einem herzlichen Empfang durch den Besitzer Stefan Veringa, erholten wir uns erst einmal bei einem kühlen Bier und bezogen das wunderschön gelegene Ferienhaus. Geldprobleme gab es keine, denn Herr Veringa wechselte uns US-Dollar in chilenische Peso.

Zwei sogenannte Ruhetage sind eingeplant. Mit frischem Elan machten wir uns nach dem Frühstück auf zu einer leichten, 3stündigen Wanderung zu einer stillgelegten Kupfermine. Für technisch Interessierte ein Highlight. Anschließend schlenderten wir durch das Dorf Guadal. Hochinteressant ist der Friedhof. Am nächsten Tag fuhren wir zuerst nach Puerto Bertrand, dann entlang dem Rio Baker und ins Valle Escondida. Dort trafen wir auf grosse Herden von Guanakos. Ein schöner Ausflug und bis zum Abendessen genossen wir den Aufenthalt in und um unser Chalet am See.

Weiter geht es nach Tranquilo. Ca. 60 km Schotterpiste meist mit Bllck auf den Lago General Carrera. Traumhaftes Wetter, in der Ferne die teils schneebedeckten Berge, rechts und links blühende Landschaften mit Ginster, Lupinen und den leuchtend roten Notros. Dort angekommen machten wir uns sofort kundig wegen der Bootsfahrt zu den Marmorhöhlen. Es war wenig los, wir konnten in Kürze starten und hatten einen unerschrockenen Bootsführer. Aber diese Naturschönheit muss man unbedingt gesehen haben.

Der Ort Tranquilo hat zwar einige “Supermärkte” die aber nicht größer sind als bei uns ein Kiosk und auch einige Restaurants chilenisch, patagonischer Art. Wir wohnen im Hostal Puesto. Hier kann man auch essen, aber am Ruhetag muss man sich was anderes suchen. Sämtliche Gäste trafen sich zum Abendessen im Hostal Costaniero, was gut und preiswert war.

30.11.2014 Heute machten wir einen Ausflug ins Valle Explodora und wollen bis zum Gletscher, der zum Cerro Valentin gehört. Wunderschönes Tal, relativ gute Strasse, üppiger Regenwald, rechts und links riesiges Nalcas. Wir fuhren ca. 55 km in das Tal, aber zum Gletscher gingen wir nicht, denn es fing an zu regnen und die Wolken hingen tief. Wir kehrten um und gleich schien die Sonne wieder und wir hatten eine schöne Rückfahrt.

01.12.2014 Es geht weiter nach Coihaique. Die Landschaft war wieder sehr abwechslungsreich und wir suchten zuerst unser Quartier, B&B Raices. Ein unscheinbarer Schuppen, aber innen doch ganz ordentlich und freundliche Leute. Wir schlenderten durch die Stadt, die voll ist mit jungen Leuten, Schülern und Studenten. In der Pizzeria “Mamma Gaucha” ist gut Pizza essen.

Im B&B Raices gab es ein reichhaltiges, besonders gutes Frühstück und dann gings los nach Puyuhuapi. Wieder konnten wir uns nicht satt sehen an der herrlichen Landschaft. Von anderen Touristen wurden wir auf die vielen Baustellen dieser Strecke aufmerksam gemacht, denn die Carretera Austral wird ausgebaut. Vor 13 Uhr sollten wir an der Abzeigung Cisnes/Puyuhuapi sein. Prompt waren wir 10 Minuten zu spät und mussten 4 Stunden warten. Die Sperrung ist täglich, bis La Junta. Für uns war das kein Problem, wir fuhren einfach die 32 km nach Cisnes und verbrachten den Nachmittag dort.

Pünktlich um 17 Uhr waren wir wieder an der Absperrung. Die Fahrt im Konvoi durch die Baustelle bis Puyuhuapi war ein einziger Horror. Staub, Staub, schlechte Strasse, Baumaschinen, Zwischenstops wegen Sprengungen und endlich um 19.30 Uhr kamen wir in Puyuhuapi im Casa Ludwig an. Wir hatten Hunger und kehrten in der Cocina La Estrelle ein. Leider liess das Essen sehr zu wünschen übrig. Die anderen Tage waren wir im Restaurant “El Muele” und können wir empfehlen.

Wir erkundeten das Dorf in alle Richtungen und entdeckten auch einen Wanderweg. Wir folgten dem “Sentiero de visto panoramico.” Am Ende war doch tatsächlich eine Bank mit Panoramablick. An den Wänden im Touristikbüro bzw. im Foyer, sind viele Fotos aus früheren Jahren angebracht. Die hochinteressante Gründergeschichte des Dorfes durch die sudetendeutschen Siedler erzählt Luisa Ludwig-Winkler in ihrem Buch, wie zuvor erwähnt.

Am nächsten Tag fahren wir in den nahegelegenen Nationalpark “Ventiquero Queulat” zum Hängegletscher. Blauer Himmel, Sonne und eine Temperatur von fast 30° umgeben uns. Wir wanderten zum Lago und machten eine kleine Bootsfahrt in die Nähe des Gletschers und der Wasserfälle. Ständig gab es Eisabbrüche und sogar ein heftiger Bergsturz, was wir aus sicherem Abstand beobachten konnten.

Da unsere Tage begrenzt sind müssen wir von Puyuhuapi Abschied nehmen und weiter auf der Carretera Austral über La Junta nach Puerto Cárdenas. Wieder durch viele Baustellen und Behinderungen.

Im Hotel Yelcho sind wir zur Kaffee- Kuchenzeit angekommen und verzogen uns anschließend zur Siesta in unsere Suite 106. Wir haben den Aufenthalt dort sehr genossen. Man kann dort herrlich ausruhen und kann auch einiges unternehmen. Im Quincho wurde an einem Abend ein ganzes Lamm gegrillt. Es war ein Festmahl!!

Nun geht es wieder zurück nach La Junta, dort abgezweigt nach Futaleufu.

Eine schöne, abwechslungsreiche, leicht zu befahrene Strecke, trotz Schotterpiste. Wunderschön die Täler und entlang dem Rio Futaleufu.

Das gepflegte Städtchen Futaleufu, es war Sonntag und kein Mensch auf der Strasse, wir wollten noch tanken, aber die Tankstelle hatte kein Superbenzin mehr, bekommt erst morgen wieder welches. Nicht schlimm für uns, wir haben noch genügend bis Esquel.

Esquel kennen wir ja bereits, also abends in die “Parilla de Maria“ und am nächsten Tag ausgiebiger Stadtbummel und Besuch des Bahnhofs der Museumsbahn La Trochita, Autowäscher suchen und gefunden, ein bisschen Shopping und schon war der Tag wieder zu Ende. Morgen geht es zurück nach Bariloche und Rückflug nach Buenos Aires zu unseren Freunden und wenige Tage später mit IBERIA via Madrid-Zürich nach Deutschland.

Eine wunderschöne Reise geht zu Ende.

Familie Jörg, Gottmadingen